TSV Magdala : 1. Mannschaft

TSV Magdala : 1. Mannschaft

Gästetrainer Christian Zentgraf mit goldenem Händchen

Von Werner Demuth

Magdala.

In der Vorwoche fingen sich die Gastgeber beim 0:6 in Bad Berka noch eine klare Niederlage ein und da war natürlich Wiedergutmachung angesagt. Doch kurz nach dem Anpfiff lag auch schon die Gästeführung in der Luft. Der Lupfer von Risch ging über den Torwart, aber auch über den Kasten (1.). Auf der Gegenseite wehrte der nach längerer Verletzungspause erstmals wieder im Tor stehende Lehmann einen Scharfschuss von Schreff in toller Manier zur Ecke ab. Nach wenigen Minuten schied auch schon Risch verletzungsbedingt aus und Lauterbach kam ins Spiel. In der Folge neutralisierten sich zunächst beide Mannschaften auf dem gut zu bespielenden Geläuf, wobei aber auch nicht zu übersehen war das der Kampfgeist im Vordergrund stehen würde.
In der 26. Minute die Führung der Einheimischen. Einen eher harmlos erscheinenden 25-m-Flachschuss von Duggert ließ Lehmann durch die Hände rutschen. Dann lag mehrmals der Ausgleich in der Luft. Nach Eckball von Möller jagte Voigt den Ball Volley an die Latte (31.). Maik Zentgraf traf in der 42. Minute den Ball nicht voll und nach Linksflanke von Göring war es wiederum Maik Zentgraf der aus Nahdistanz am gut parierenden Keeper Eßer scheiterte (45.).

Die zweite Halbzeit stand zunächst im Zeichen der Gastgeber. Einen herrlichen 22-m-Schuss von Duggert lenkte Lehmann mit einer glänzenden Parade über die Latte. Die Partie wurde aber auch mit zunehmender Spielzeit etwas ruppiger. In der 68. Minute der Ausgleich. Nach einem Traumpass von Möller umkurvte der pfeilschnelle Ostermann noch den Torwart und vollendete sicher zum 1:1.
Einige Minuten später scheiterte Ostermann zunächst an Eßer und der Nachschuss von Maik Zentgraf knallte an den linken Pfosten. Dann Jubel im Gästelager, als der Schuss von Maik Zentgraf von der Unterkante des rechten Dreiangels hinter die Linie, aber auch wieder ins Feld zurück sprang. Einhellige Meinung der Einheimischen nach dem Spiel Tor, der Treffer wurde aber nicht anerkannt.
Praktisch im Gegenzug vergab Parsche die erneute Führung. In der Schlussphase wechselte Gästetrainer Christian Zentgraf seinen Ersatzkeeper Machleidt als Feldspieler ein und damit hatte er ein glückliches Händchen. Dadurch hatten die Gäste doch noch allen Grund zum Jubeln. Nach Einwurf von Yorulmaz zu Döbele bediente der Lämmerzahl und nach dessen Flanke visierte Maik Zentgraf das lange Eck an wo Machleidt den Ball mit dem Oberschenkel über die Linie drückte und das war dann schon in der 93. Minute.

Auf Grund das gleich drei Mal Latte und Pfosten getroffen wurden war der Sieg in dieser umkämpften Begegnung am Ende auch nicht ganz unverdient. Schiedsrichter Ruhlig machte es sich in einigen Aktionen selbst schwer, Mal früher „Gelb“ zeigen wäre sicher ein geeignetes Mittel gewesen. Das Spiel
selber verlief gewiss nicht unfair, war bis zum Abpfiff sehr spannend. 

TSV 1864: Eßer, Lemser, Schmutzler, Mäder (78. Moench), H. Klauer, Neefe, Franz, R. Klauer, Duggert, Schreff, Staatz (33. Parsche).

FSV 1928: Lehmann, Göring (86. Machleidt), Voigt, K. Lämmerzahl, Döbele, Risch (7. Lauterbach), Möller, Ostermann, Bathke, Yorulmaz, M. Zentgraf.

Schiedsrichter: M. Ruhlig (Apolda).

Zuschauer: 0.

Torfolge: 1:0 Ch. Duggert (26.), 1:1 J. Ostermann (68.), 1:2 D. Machleidt (90. +3).
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