SV Stahl Unterwellenborn : 1. Mannschaft

SV Stahl Unterwellenborn : 1. Mannschaft

Abwehrspieler Bathke erzielt den goldenen Siegtreffer

Von Werner Demuth


Unterwellenborn.


Das zurück liegende Wochenende kann aus Sicht von Gräfinau-Angstedt, zumindest was die Ergebnisse betrifft, als durchaus erfolgreich bewertet werden. Am Freitagabend wurde im Heimspiel gegen Haarhausen ein 0:1 Rückstand noch wett gemacht und es hätte fast noch zum Sieg gereicht.

Am Sonntag wollte die Mannschaft in Unterwellenborn ihre gute Ausgangsposition verteidigen. Ob das allerdings bei der derzeitigen personellen Situation gelingen würde schien schon sehr fraglich. Neben den verletzten Spielern Möller, Wagenknecht und Lämmerzahl fielen nun auch noch Ludwig und Böske kurzfristig aus. Dazu ging auch noch Risch angeschlagen in das Spiel. Trotzdem begann der Auftakt auf dem gut zu bespielenden Rasenplatz verheißungsvoll.

Schon in der zweiten Minute pfiff ein Flachschuss von Nico Schmidt knapp am linken Pfosten vorbei. Auf der Gegenseite strich ein Knaller von Hohmuth über den Querbalken. Danach spielte sich das Geschehen meist zwischen den Strafräumen ab und die Torraumszenen hielten sich in Grenzen. In der 33. Minute verfehlte der agile Ostermann eine Eingabe von Nico Schmidt und in der 40. Minute verpassten Yorulmaz und Voigt noch eine Linksflanke von Müller. 


Zu Beginn der zweiten Halbzeit prüfte Grieser mit einem Scharfschuss Gästekeeper Machleidt, der im Nachfassen klären konnte. Praktisch im Gegenzug konnte Torwart Augustin, nach Einwurf von Ostermann einen Schuss von Risch noch gedankenschnell zur Ecke abwehren. Der folgende Eckball von Ostermann von der rechten Seite wurde zu kurz abgewehrt und der aufgerückte Bathke traf mit seinem herrlichen 22-m-Schuss zum 0:1 ins linke Dreiangel (53.). Ein sehenswerter Treffer!

Die kampfbetonte und durchaus auch sehenswerte Partie wurde dann hektischer und Schiedsrichter Büttrich hatte es nicht immer leicht die auf Messers Schneide stehende Begegnung gut über die Runden zu bringen. In der 72. Minute jagte Göring eine Rechtsflanke von Ostermann mit vollen Risiko über den Kasten. Unterwellenborn mit seinem überragenden Routinier Hohmuth versuchte alles um den Ausgleich zu erzielen, doch Yorulmaz setzte auch seine Erfahrung gegenüber ihm geschickt ein. Maik Zentgraf und Kapitän Voigt munterten ihre Mitspieler immer wieder auf die letzten Kraftreserven zu mobilisieren und jeder aufgebotene Akteur gab auch sein Bestes. Hohmuth verfehlte aus spitzen Winkel den Gästekasten (86.).

Aufregung dann noch in der Nachspielzeit. Hess foulte im Strafraum Hohmuth und Schiedsrichter Büttrich gab zu Recht Elfmeter. Ausgerechnet der erfahrene Spitzner führte so unglücklich aus das sein mehr als harmloser Flachschuss am rechten Pfosten vorbei kullerte. Kurz danach erfolgte der Abpfiff und der ging dann fast im Jubel munter. Am Ende ein durchaus glücklicher Sieg, der aber auf Grund der prekären Personalsituation lobend zu bewerten ist.


SV Stahl: Augustin, Poeser, Grieser, Czekanowski, D. Schmidt, Kohlberg (50. Spitzner), Lorenz, Weihrauch, Köpke (75. Ott), Hohmuth, Lorber.


FSV 1928: Machleidt, Göring (88. Lauterbach), Büchner, Voigt, Risch (75. Hess), N. Schmidt (90.+3 Kaufmann), Ostermann, S. Müller, Bathke, Yorulmaz, M. Zentgraf.


Schiedsrichter: D. Büttrich (Rudolstadt).


Zuschauer: 60.


Tor: 0:1 F. Bathke (53.).

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