1. Mannschaft : SV 1883 Schwarza

1. Mannschaft : SV 1883 Schwarza

Herrlicher Knaller von Risch landet am Lattenkreuz

Von Werner Demuth

Gräfinau-Angstedt.

Es ist längst kein Geheimnis mehr das beide Vereine schon eine längere Sportfreundschaft verbindet. In der Vorwoche feierte Schwarzas Präsident Andreas Granowski seinen 60. Geburtstag. Die Gastgeber gratulierten den Jubilar noch nachträglich mit einem schmucken Blumenstrauß und Vereinswimpel. Sichtlich davon beeindruckt bedankte sich der „Fußballnarr“ für diese gelungene Aufmerksamkeit.

Auf dem Spielfeld versuchten dann natürlich beide Teams das Beste für sich heraus zu holen. Schwarza trat mit dem Handicap an das ihr Torjäger Oschmann verletzt zuschauen musste. Aber auch bei den Einheimischen war nicht alles an Bord. Trotzdem entwickelte sich von Beginn an vor 150
Besuchern eine kampfbetonte und auch sehenswerte Begegnung. Schon in der dritten Minute schien der Führungstreffer fällig, doch Risch scheiterte nach einem Freistoß von Voigt aus wenigen Metern am überragend parierenden Gästekeeper Korittke.
Nur zwei Minuten später auch schon Jubel im Lager der Gäste. Nach Linksflanke von Baumgart köpfte Brückner völlig frei Stehend das Leder zum 0:1 in die Maschen. Auf der Gegenseite verfehlte Göring nach geschickter Ablage von Ostermann nur knapp den Gästekasten (7.). Nach knapp einer Viertelstunde ging ein Schuss von Risch übers linke Dreiangel.
In der 17. Minute aber das 1:1. Eine präzise Linksflanke von Ostermann köpfte Maik Zentgraf überlegt zum 1:1 in den Schwarzaer Kasten. Risch hatte dann sogar den Führungstreffer auf dem Fuß, aber auch hier konnte Korittke in toller Manier klären (30.). 


Nach dem Seitenwechsel suchten beide Teams die Entscheidung. In der 55. Minute verfehlte Torwart Machleidt im Rauslaufen den Ball, aber Nico Schmidt konnte mit letztem Einsatz diese brenzlige Situation bereinigen. Auch die Fouls nahmen zu und so hatte Göring Glück das er nach einer Attacke gegen Matiss „nur“ die gelbe Karte sah (69.). Zuvor passierte das auch schon mit Ostermann und da gab es ebenfalls Gelb. In der Schlussphase
überschlugen sich dann noch die Erignisse.
Ein Herrlicher Knaller von Risch vom rechten Strafraumeck donnerte ans rechte Dreiangel (83.). Im Gegenzug hatte Zheligotov den Führungstreffer auf dem Fuß, aber sein Flachschuss ging von der halbrechten Seite nur um Zentimeter am linken Pfosten vorbei. In der Nachspielzeit vergaben Maik Zentgraf und Yorulmaz noch zwei gute Möglichkeiten. Einmal wurde sogar noch auf der Linie geklärt, aber da hatte der Assistent schon auf Abseits entschieden.
Nach längerer Verletzungspause kam bei Gräfinau-Angstedt erstmals Kevin Lämmerzahl wieder zum Einsatz und er machte seine Sache gleich ordentlich. Letztendlich ging die Punkteteilung unter der Leitung des jungen Schiedsrichters Späth völlig in Ordnung. Am kommenden Wochenende geht es zum Aufsteiger nach Magdala und da erwartet Trainer Christian Zentgraf eine Leistungssteigerung.

FSV 1928: Machleidt, Göring (71. K. Lämmerzahl), Vougt, Döbele, Risch, S. Möller (90.+1 Wiesemann), N. Schmidt, Ostermann, Bathke, Yorulmaz, M. Zentgraf.

SV 1883: Korittke, Heerwagen, Koehne, Schulz, Jaeger, Brückner (66. Erker), Baumgart, Keilhauer, Zheligotov, Säuberlich (83. Mark), Matiss.

Schiedsrichter: M.-O. Späth (Ilmenau).

Zuschauer: 150.

Torfolge: 0:1 O. Brückner (5.), 1:1 M. Zentgraf (17.).
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