1. Mannschaft : SpVgg Geratal 2. (3:2)

1. Mannschaft : SpVgg Geratal 2. (3:2)

In die Erfolgsspur zurück gefunden

Von Werner Demuth

 

Gräfinau-Angstedt. Zuletzt drei Punktspielniederlagen in Folge waren die ernüchternde Bilanz für die Jungs um das Trainergespann Christian Zentgraf und Heiko Günther. Im Kreisderby gegen die Reservisten aus Geratal ging es nicht nur ums Prestige und Punkte, die Mannschaft wollte auch ihrem treuen Anhang beweisen das sie es besser kann. So entwickelte sich von Beginn an eine von beiden Seiten Einsatz stark geführte Begegnung, wobei sich das Geschehen in den ersten zwanzig Minuten überwiegend zwischen den Strafräumen abspielte. Die Gerataler kamen in den ersten Minuten sogar besser in die Partie, überzeugten mit schnellen Spielpassagen. Aber auch die Abwehr der Einheimischen ließ keine gefährlichen Aktionen zu, machte die Räume eng und so gab es nur wenig Spielraum. In der 21. Minute die erste nennenswerte torgefährliche Aktion und die hatten die Einheimischen. Böskes Eckball von der rechten Seite köpfte Risch links vorbei. Nur vier Minuten später auch schon die Führung. Nach Hoferichters Zuspiel überlistete Risch Gästekeeper Bradsch aus spitzem Winkel von der linken Seite zum 1:0. Nach gleich mehreren Abwehrschnitzern baute Gräfinau nach gut einer halben Stunde die Führung aus. Den Schuss von Risch aus Nahdistanz konnte Bradsch noch gedankenschnell abwehren, aber beim Nachschuss von Böske zum 2:0 musste er sich geschlagen geben. Maik Zentgraf hatte aus der Drehung eine weitere gute Möglichkeit und auch Triebels 18-m-Schuss ging nur knapp übers rechte Dreiangel (40./42.). Geratal hatte in der ersten Halbzeit keine nennenswerte Torchance und das sagt doch eigentlich schon alles. Das schönste Tor des Tages in der 64. Minute. Nach Maik Zentgrafs glänzender Vorbereitung über die rechte Seite schoss der anstürmende Risch dessen präzise Eingabe aus wenigen Metern zum viel bejubelten 3:0 ein. Nur zwei Minuten später die erste torgefährliche Aktion der Gäste in diesem Spiel. Heinze allein aufs Tor marschierend scheiterte am großartig parierenden Machleidt. In der 77. Minute das 3:1. Seyfferth hatte Marcus Kellner auf der rechten Seite glänzend in Szene gesetzt und dessen Flachschuss landete   im linken Eck. Auf der Gegenseite schlug Barchewitz einen Kopfball von Triebel von der Linie (81.). Turbulent wurde es noch einmal in der Nachspielzeit. Marcus Kellner verfehlte zunächst den Gräfinauer Kasten und nach einem Freistoß von Barchewitz  köpfte Heinze in der 95. Minute noch den Anschlusstreffer. Gleich danach pfiff Schiedsrichter Büttrich die Begegnung ab und die Freude über den Derbysieg wurde anschließend ausgelassen gefeiert. Gegenüber den letzten Spielen schien eine völlig andere Gräfinauer Mannschaft auf dem Platz die bedingungslos zur Sache ging und dafür mit drei Punkten belohnt wurde. Sicher gab es die eine oder andere Diskussion über das Verteilen gelber Karten, aber insgesamt gesehen blieb die  spannende Partie stets im Rahmen des Erlaubten.    

FSV 1928: Machleidt, Büchner, Voigt, K. Lämmerzahl, Risch, Hoferichter, Wagenknecht, Hartmann, Böske (66. Schieleit), Triebel (83. Hess), M. Zentgraf (89. H. Schmidt).

SpVgg II: Bradsch, Gromm, Gerhardt (46. Oehrig), Seyfferth, Christ (73. Jaekel), Heinze, Langguth, Blümke-Eichhorn, De Dios Rey (54. Barchewitz), Martin Kellner, Marcus Kellner.

Schiedsrichter: D. Büttrich (Rudolstadt).

Zuschauer: 73.

Torfolge: 1:0 3:0 O. Risch (25./64.), 2:0 S. Böske (33.), 3:1 M. Kellner (77.), 3:2 M. Heinze (90.+5).

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