1. Mannschaft : FSV Ilmtal Zottelstedt

1. Mannschaft : FSV Ilmtal Zottelstedt

Mit klarem Heimerfolg zurück an die Tabellenspitze

Von Werner Demuth


Gräfinau-Angstedt.


In der Vorwoche lief beim Nachbarschaftsderby in Gehren so gut wie nichts zusammen und durch die 0:2 Niederlage wurde die Tabellenführung abgegeben. Im Heimspiel gegen Zottelstedt konnte diese durch einen Erfolg zurück erobert werden da Großbreitenbach spielfrei war.

Und das Spiel begann auch gleich mit einem Paukenschlag, denn schon in der zweiten Minute konnte der Führungstreffer bejubelt werden. Nach Böskes Eckball von der rechten Seite köpfte Maik Zentgraf zurück in die Mitte und Döbele vollendete aus Nahdistanz gekonnt zum 1:0. Auf der Gegenseite scheiterte Petzold nach einem Freistoß von Trepanovski am gut postierten Torwart Wenig (6.). Nach exakt einer Viertelstunde prüfte Risch mit einem halbhohen Schuss ins kurze Eck Gästekeeper Mougnol auf Herz und Nieren.

In der 22. Minute das 2:0. Bathke hatte geschickt Risch in die Gasse gespielt und der bedankte sich mit seinem Flachschuss ins rechte Eck. Auf der Gegenseite klärte zunächst Wenig mit Fußabwehr gegen Petzold und dann vergab noch Trepanovski nach einem Abwehrschnitzer die Riesenchance zum Anschlusstreffer (26./41.).


Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit versiebten zunächst Jonas Jennicke für die Gäste und Döbele für die Einheimischen zwei Erfolg versprechende Möglichkeiten. Nach gut einer Stunde wurde der wieselflinke Ostermann im Strafraum von Nickel gefoult und es gab Strafstoß.

Maik Zentgraf verwandelte knallhart zum 3:0 halbhoch in die Mitte des Tores (66.). Zottelstedt blieb vor allem bei Freistößen von Trepanowski und Petzold gefährlich, sie waren auch die auffälligsten Akteure bei den Gästen.

Torwart Wenig in der Vorwoche noch der Unglücksrabe zeigte sich diesmal von seiner bestechenden Seite und forderte mit seinen glänzenden Paraden mehrmals den Beifall der Zuschauer heraus (73./76./87.). Gräfinau-Angstedt bestach diesmal durch eine geschlossene Mannschaftsleistung und auch die sich bietenden Gelegenheiten wurden verwertet.

Eine Viertelstunde vor Schluss wurde der Deckel endgültig drauf gemacht. Risch hatte von der Linken Seite auf den langen Pfosten geflankt und Maik Zentgraf köpfte aus Nahdistanz zum 4:0 ein. Und die Gastgeber gaben sich damit noch nicht zufrieden, denn in der 89. Minute erzielte auch noch der Kapitän seinen Treffer. Voigt überlistete Mougnol mit einem nicht ganz unhaltbar erscheinenden 25-m-Freistoß ins linke Eck.


Positiv wirkte sich bei den Einheimischen vor allem das Mitwirken von Stev Möller nach längerer Verletzungspause aus, denn der hatte sich sich ja schon im ersten Spiel eine Rippenverletzung zugezogen. Es war eine kampfbetonte und trotz acht gelber Karten nie ausartende Begegnung, denn beide Mannschaften machten es Schiedsrichter Fuhrmann nicht schwer die Partie ordentlich über die Bühne zu bringen.


FSV 1928: Wenig, Göring (46. Ostermann), Voigt, Döbele, Risch, S. Möller (66. Lauterbach), N. Schmidt, Bathke (86. Hess), Yorulmaz, Böske, M. Zentgraf.

FSV Ilmtal: Mougnol, Becker, Roos, T. Jennicke (83. Aliyas), Trepanovski, Haase, Petzold, Körbs (76. Ajdarevic), Kallenbach (68. Ackermann), J. Jennicke, Nickel.


Schiedsrichter: P. Fuhrmann (Erfurt).


Zuschauer: 185.


Torfolge: 1:0 Ch. Döbele (2.), 2:0 O. Risch (22.), 3:0 4:0 M. Zentgraf (54./66./FE), 5:0 A. Voigt (89.).

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